KALK

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Was ist Kalk?

Nur wenige wissen: Hartes Wasser enthält viel Calcium und Magnesium - Bestandteile von Kalk. Das sind für den Menschen lebenswichtige Mineralstoffe, die zum Beispiel dem Aufbau von Knochen und Zähnen dienen und für den Energiestoffwechsel unerlässlich sind.

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Kalk (chemisch Calciumcarbonat, CaCO3)
ist eines der häufigsten Mineralien weltweit.
Es besteht aus den chemischen Elementen Calcium, Kohlenstoff und Sauerstoff. Kalk ist in verschiedensten Formen existent; vor allem kommt es in Sedimentgesteinen (Kalkstein, Marmor, Kreide) und in Innen – und Aussenskeletten sowie Schalen von Tieren vor. Auch unsere Knochen bestehen im Wesentlichen aus Kalk.

Das "Problem" Kalk

Kalk im Wasser ist nichts Unnatürliches und somit auch nichts Gefährliches, aber im Haushalt und der Industrie kann er schnell zum Problem werden. So setzt er sich im Laufe der Zeit auf Oberflächen und in Leitungen und wasserführenden Geräten ab und kann so zu Verschmutzungen und im schlimmsten Fall zu Verstopfungen führen, welche den Wasserfluss drastisch beeinträchtigen.

Ist Kalk im Trinkwasser ungesund?

Wer kennt das nicht?

Den Genuss beim Teetrinken können sie Ihnen vermiesen: die weissen Ablagerungen im Wasserkocher, die dann als Bröckchen in der Tasse schwimmen. Zu hartes, sehr kalkreiches Wasser ist der Grund. Nicht sehr appetitlich – ist denn Kalk im Trinkwasser gesundheitsschädlich? Tatsächlich entfalten Kaffee oder Tee ihr volles Aroma besser, wenn sie mit weichem Wasser zubereitet werden. Was können Sie tun gegen den Kalk ?

Kalk im Wasser ist nicht gesundheitsschädlich

Frohe Botschaft für alle, die mit hartem Wasser kämpfen: Ungesund ist es nicht. Durch hartes Wasser verkalken Sie nicht. Kalzium und Magnesium sind vielmehr wichtige Bestandteile unserer Ernährung. Es ist nicht möglich, über Trinkwasser den täglichen Bedarf an Mineralstoffen zu decken, dann müssten Sie einen ganzen Eimer Wasser trinken. Der gleiche Effekt haben auch 100 Gramm Emmentaler.

Wasserqualität und Wasserhärte hängen von Ihrer Region ab

Ob aus der Leitung weiches oder hartes Wasser fliesst, ist von der Region abhängig. Die Wasserhärten entstehen durch unterschiedliches Versickern des Regenwassers im Gestein. Das auf natürliche Art und Weise gefilterte Wasser im Boden wird dann zu Grundwasser. Dabei lösen sich je nach Art des Gesteins die Mineralien im Wasser auf – wie auch die Härtebildner Kalzium und Magnesium. Die Konzentration der Härtebildner bestimmt dann den Grad der Wasserhärte. Sichtbar wird dies durch weisse Beläge auf den Armaturen und natürlich im Wasserkocher.

Enthärtungsanlagen sind umstritten

Ingrid Chorus vom Umweltbundesamt hält Enthärtungsanlagen nicht für sinnvoll. Der Grund: Alle zusätzlichen Einbauten in die häusliche Trinkwasser-Installation müsse man regelmässig fachkundig warten lassen - sonst leide nicht nur das Gerät, sondern möglicherweise auch die Qualität des Trinkwassers. Denn das Gerät könne etwa verkeimen oder Schadstoffe könnten sich aus dem Gerät lösen und diese an das Trinkwasser abgeben. Auch die Stiftung Warentest rät von Wasserenthärtungsanlagen ab: "Eine Aufbereitung von Trinkwasser im Haushalt ist meist überflüssig. Sie kann bei falscher Anwendung sogar die Wasserqualität verschlechtern." Gerade Ionentauscher seien kein Muss für Trinkwasseranlagen. Denn die Dosieranlagen versetzen das Wasser mit Phosphat und Silikat und sollen so die Korrosion der Rohre vermindern. Phosphat im Trinkwasser ist aber unerwünscht.

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